Architektur

Altes Krankenhaus Vöcklabruck, Hatschekstiftung, alte Ansicht

Die Hatschekstiftung gehört zweifellos zu den hervorragendsten Bauten der zwanziger Jahre in Oberösterreich. Sein funktioneller Y-Grundriss wird bis heute für ähnliche Anforderungen angewandt. Das Gebäude ist von den Architekten Heinrich Schmid und Hermann Aichinger in den Jahren 1927 – 1930 im Auftrag des Großindustriellen Hans Hatschek errichtet worden. Am 22. März 1931 wurde das neue Krankenhaus eröffnet, wobei das Spital damals 70 Betten und zwei Operationssäle umfasste.

Während des 2. Weltkriegs wurde das Krankenhaus räumlich erweitert, ehe in den Jahren 1964- 1965 mit Hilfe der OÖ. Landesregierung ein zusätzlicher Gebäudetrakt mit insgesamt 593 Betten errichtet wurde. Die Sprengung dieses verhältnismäßig neuen Trakts erfolgte 2006 – das LKH war inzwischen an seinen neuen Standort am Schöndorfer Plateau übersiedelt.

Die Hatschek-Stiftung blieb von der Sprengung weitgehend verschont und diente 2007 im Rahmen der Landesgartenschau Vöcklabruck temporär als BesucherInnen-Zentrum. Schließlich entstand im Rahmen eines Kunst-Symposions die Idee, dieses historische Gebäude in Zukunft für ein „Offenes Kunst- und Kulturhaus“ zu nutzen.

Zur Verleihung des großen Landeskulturpreises für das OKH bzw. zur Eröffnung des 1. Stockwerks spannte Mag. Peter Weinhäupl (Direktor der Gustav Klimt Privatstiftung) in seiner Festrede am 30.11.17 einen Bogen von der architektonisches Stadtentwicklung bis hin zur Bedeutung initiativer Kulturarbeit: